Donnerstag, 30. September 2010

Anti-Atomkraft-Demonstration


"Atomkraft: Schluss jetzt!" - so das Motto der Großdemo am 18.09.2010 in Berlin.

Bis zu 100.000 Menschen bilden eine Kette vom Hauptbahnhof bis zum Reichstag und umringen von allen vier Seiten das Regierungsviertel. Anlass ist die anstehende Verabschiedung der Atomgesetz-Novelle durch die schwarz-gelbe Bundesregierung und die damit verbundene Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke.

Der Protest richtet sich gegen unkalkulierbare Risiken durch Atomunfälle und ungeklärte Endlagerungen von Atomabfällen und fordert den konsequenten Ausbau und alternativer Energiequellen.


Weblinks:
http://www.anti-atom-demo.de/

Fotos:
http://fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=29&topicid=2

Montag, 8. März 2010

Gedenken an Herbert Baum - von Nazis ermorderter jüdischer Kommunist


Im Kriegsjahr 1942 zeigten die Nazis im Berliner Lustgarten die antisowjetische Propagandaausstellung "Das Sowjetparadies".
Eine jüdisch-kommunistische Untergrundgruppe um den Widerstandskämpfer Herbert Baum verübte auf die Ausstellung einen Brandanschlag, der allerdings keine größeren Schäden anrichtete. Die meisten Mitglieder der Gruppe - einschließlich Herbert Baum - wurden bald darauf von den Nazis verhaftet, viele von ihnen zum Tode verurteilt.
Die Fotos zeigen die Gedenkveranstaltung im Berliner Lustgarten vom 04.03.2010.


Der Magistrat von Ost-Berlin beauftragte 1981 die Konzeption des Gedenksteins, auf dem folgende Sätze abgebildet sind:
"Unvergessen die mutigen Taten und die Standhaftigkeit der von dem Jungkommunisten Herbert Baum geleiteten antifaschistischen Widerstandsgruppe. – Für immer in Freundschaft mit der Sowjetunion verbunden."

Das Bezirksamt Mitte von Berlin veranlasst im Jahr 2000, dass die Teile der Inschrift, die sich auf die Freundschaft mit der Sowjetunion beziehen, mit Glasplatten überdeckt werden, auf denen Hintergundinformationen zur Herbert-Baum-Gruppe sowie Namen ihrer Mitglieder stehen. Die Ergänzungen schließen mit den Worten:
"So dokumentiert dieser Gedenkstein heute die mutige Widerstandsaktion des Jahres 1942, das Geschichtsverständnis 1981 und unser andauerndes Gedenken an den Widerstand gegen das NS-Regime."

Fotos:
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Donnerstag, 18. Februar 2010

U2 - Alexanderplatz


Kunstinstallation von Daniela Comani im U-Bahnhof Alexanderplatz: "Ich war´s. In zweiundreißig Tagen um den Alexanderplatz. 1805 - 2007".

Ein Wandtagebuch zu unterschiedlichen politischen Ereignissen aus verschiedenen Epochen, die alle einen gemeinsamen Bezugspunkt haben: den Alexanderplatz in Berlin. Auf jeder Wandtafel ist ein überdimensionierter Tagebucheintrag eines fiktiven Ich zu lesen, das den Alexanderplatz als Demonstrationsort oder als Kriegsschauplatz beschreibt, aber auch als Ort alltäglicher Ereignisse im Zentrum einer Großstadt.

Fotos:
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Samstag, 21. November 2009

Antifaschistische Mahnwache für Silvio Meier


Am 21. November 1992 wurde Silvio Meier bei einem Überfall von Neonazis im U-Banhof Samariterstraße getötet. Seitdem veranstalten antifaschistische Gruppen alljährlich am 21. November eine Mahnwache am Tatort. Auch antifaschistische Aktivisten aus dem Ausland treten während der Mahnwache als Redner auf und berichten über rechtsextremistische Gewalt in anderen Ländern.





Weblinks:

http://www.silviomeier.de.vu/

Fotos:
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Donnerstag, 12. November 2009

20 Jahre Mauerfall - Dominogalerie

1000 überdimensionierte Dominosteine markieren seit dem 07.11.2009 den ehemaligen Mauerverlauf vom Potsdamer Platz über das Brandenburger Tor bis zum Reichstag. Genau 20 Jahre nach dem Mauerfall - am 09.11.2009 - fallen die Steine während des "Festes der Freiheit" der Reihe nach um und symbolisieren damit den Dominoeffekt in der Geschichte: Solidarność -> Friedlichen Revolution -> Mauerfall -> Wiedervereinigung -> Ende des Kalten Kriegs.
Gestaltet wurden die Dominosteine von Schulklassen, Künstlern, Firmen, Privatpersonen und vielen anderen aus aller Welt.

Weblinks:
http://www.mauerfall09.de

Fotos:
http://fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=25&topicid=5

Mittwoch, 16. September 2009

Mittwoch, 2. September 2009

Gedenkdemonstration für russische Bürgerrechtler


Immer häufiger werden Bürgerrechtler in Russland aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements ermordet - so auch Natalja Estemirowa, Mitarbeiterin der Nichtregierungsorganisation MEMORIAL International und deren Büroleiterin in Grozny (Tschetschenien).
40 Tage nach ihrer Ermordung halten Mitglieder und Unterstützer deutscher Nichtregierungsorganisationen eine Mahnwache für Natalja Estemirowa. MEMORIAL Deutschland, Amnesty International, Reporter ohne Grenzen und weitere Organisationen versammeln sich im Gedenken an die Ermordete. Sie fordern den russischen Präsidenten auf, eine nachhaltige Aufklärung der Morde und einen stärkeren Schutz für Menschenrechtler in Russland durchzusetzen.

Weblinks: www.memorial.de

Fotos: http://fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=22&topicid=2

Dienstag, 18. August 2009

20 Jahre Mauerfall - Open-Air-Ausstellung auf dem Alexanderplatz

Open-Air-Ausstellung zur Friedlichen Revolution 1989/90

Im Rahmen des Berliner Themenjahres "20 Jahre Mauerfall" dokumentiert die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in einer Ausstellung auf dem Alexanderplatz die politischen Ereignisse, die zum Fall der Berliner Mauer und schließlich zur deutschen Einheit führten.

Auf 300 Meter Stellwänden geben Bilder, Texte und Videoinstallationen Einblicke in verschiedene Formen von Opposition in der DDR in den Jahrzehnten vor dem Mauerfall und den Wandel innerhalb der ostdeutschen Bevölkerung, der schließlich zu Massendemonstrationen 1989 und dem Ende der DDR führte. Ferner erinnern meterhohe Stahlträger mit aufgedruckten Parolen an die Transparente, mit denen Demonstranten 1989 durch die Straßen zogen.

Weblinks:
http://www.revolution89.de
http://www.mauerfall09.de

Fotos:
http://www.fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=24&topicid=5

Montag, 13. Juli 2009

MegaSpree - Demoparade gegen Investorenpläne

"Gegen Privatisierung und Betonierung, für eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt" - unter diesem Motto wehren sich Künstler, Clubbetreiber und alternative Gruppen gegen eines der größten Investorenprojekte in Berlin: Mediaspree.
Bauplanungen unterschiedlicher Firmen sehen vor, unmittelbar am Ufer der Spree im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg neue kommerziell genutze Gebäudekomplexe zu errichten.
Dagegen protestieren bereits ansässige Gruppen und Bewohner, die ein "Spreeufer für alle" fordern. Eine von vielen Aktionen ist die Demonstration am 11. Juli 2009.

Weblinks:
http://www.megaspree.de/

Fotos:
http://fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=23&topicid=2

Freitag, 8. Mai 2009

Der verlassene Raum

Ein Denkmal zur Erinnerung an die vertriebenen und ermordeten Juden aus Berlin auf dem Koppenplatz - mitten im früheren jüdischen Viertel von Berlin (Scheunenviertel).
Ein umgestoßener Stuhl, ein leerer Tisch symbolisieren Flucht und Gewalt, die Leere von Wohnraum nach Vertreibung seiner jüdischen Bewohner.

Den Denkmal-Platz umrandet ein Schriftbanner mit einem Zitat aus dem Gedicht "O die Schornsteine" der jüdischen Autorin Nelly Sachs:
... O die Wohnungen des Todes, / Einladend hergerichtet / Für den Wirt des Hauses, der sonst Gast war. / O ihr Finger, / die Eingangsschwelle legend, / Wie ein Messer zwischen Leben und Tod - / O ihr Schornsteine, / O ihr Finger, / Und Israels Leib im Rauch durch die Luft! Nelly Sachs 10. Dezember 1891 Berlin - 12. Mai 1970 Stockholm

In der offiziellen Geschichtspolitik der früheren DDR wird die Verfolgung der Juden kaum thematisiert. Dies ändert sich erst in den 80er Jahren infolge Folge der sich langsam verbessernden Beziehungen zu Israel.
Anlässlich des 50. Jahrestags der Pogromnacht schreibt der Magistrat von Ost-Berlin 1988 einen Wettbewerb aus, aus dem dieses erste große Denkmal-Projekt der früheren DDR "für das Wirken der jüdischen Bürger in Berlin" hervorgeht. Erst 1996 wird der Entwurf im Rahmen des Senatsprogramms "Kunst im Raum" aufgestellt und eingeweiht.
(Künstler: Bildhauer Karl Biedermann in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitektin Eva Butzmann)

Fotos:
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Mittwoch, 6. Mai 2009

Mauerreste am Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz im Zentrum Berlins war bis zum 2. Weltkrieg ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und einer der belebtesten Plätze Berlins.

Nach dem Krieg verliefen hier im "Dreiländereck" die Grenzen des sowjetischen, amerikanischen und britischen Sekors. Mit dem Bau der Mauer 1961 verwandelte sich der Platz in ein zweigeteiltes brachliegendes Areal.

In den 90er Jahren - nach dem Fall der Mauer - entwickelte sich der Platz zu einem modernen Stadtzentrum. Einzelne Teile der zunächst komplett abgerissenen Mauer wurden später auf dem Platz wieder aufgestellt.


Fotos:
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Mittwoch, 11. März 2009

Demonstration gegen rechtes Modegeschäft

Das neu erföffnete Modegeschäft Tromsø in Berlin-Friedrichshain bietet Kleidung der Marke Thor Steinar an - ein in rechtsextremen Kreisen sehr beliebtes Modelabel. Das Geschäft befindet sich zudem ausgerechnet in dem Gebäude, in dem während der NS-Zeit das berüchtigte Lokal Keglerheim war - Treffpunkt gewaltbereiter SA-Anhänger, die in besagtem Keglerheim auch Oppositionelle festhielten und misshandelten.
Das Bündnis "Initiative gegen Rechts" ruft am 7. März 2009 - eine Woche nach der Eröffnung - zu einer Demonstration für ein multikulturelles Stadtviertel ohne Nazis auf.



Weblinks:
http://www.initiative-gegen-rechts.de

Fotos:
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Samstag, 14. Februar 2009

Liebknecht-Luxemburg-Demonstration (LL-Demo)

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht - bedeutende Führer der europäischen Arbeiterbewegung - wurden am 15.01.1919 von reaktionären Soldaten ermordet.

Ihnen zum Gedenken sowie für ein sozialistisches Gesellschaftsmodell ziehen alljährlich im Januar mehrere Tausend Menschen vom Frankfurter Tor bis zu ihren Grabstätten in der Gedenkstätte der Sozialisten (Zentralfriedhof Friedrichsfelde).

Zu DDR-Zeiten war die Gedenkveranstaltung für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht Teil des offiziellen (Pflicht)Programms. Seit der Wiedervereinigung wird die Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Lichtenberg am zweiten Sonntag im Januar weiterhin von bis zu 100.000 Menschen besucht.


Weblinks:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liebknecht-Luxemburg-Demonstration

Fotos:
http://www.fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=14&topicid=2

Mittwoch, 26. November 2008

Tag der Erinnerung und Mahnung

Fahrrad fahren gegen das Vergessen - der Tag der Erinnerung und Mahnung beginnt am 14.09.2008 mit einem Fahrradcorso quer durch Berlin. Mit Fahnen an Gepäckträgern und Rucksäcken fährt der Corso zu Orten, die an Opfer und Gegner der Nationalsozialisten erinnern.

Anschließend stellen Vereine, Parteien, Organisationen an Ständen und auf einer Bühne auf dem Marx-Engels-Forum ihre politischen Initiativen vor.

Ziel des jährlich stattfindenden Aktionstages ist es, das Gedenken an die Opfer des Naziterrors lebendig zu halten und die verheerenden Auswirkungen von Diktaturen zu verdeutlichen. Auch politische Themen der Gegenwart wie z.B. der Einfluss rechter Parteien im heutigen Deutschland und Möglichkeiten, dagegen aktiv zu werden, rücken an diesem Tag in den Mittelpunkt.

Das Leitmotiv des Aktionstages: Erinnern - Gedenken - Handeln

Weblinks:
http://www.tag-der-mahnung.de

Fotos:
http://www.fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=17&topicid=1

Dienstag, 18. November 2008

Mitte gegen Rechts - Proteste gegen rechtes Modegeschäft

In der Rosa-Luxemburg-Straße hat ein neues Modegeschäft mit dem Namen TØNSBERG eröffnet.
Das klingt auf den ersten Blick harmlos und unspektakulär - und genau diese Harmlosigkeit ist bereits Teil des Skandals: das Geschäft bietet Kleidung der Marke "Thor Steinar" an. Dieses Modelabel ist unter Rechtsextremen sehr beliebt und dient als szenetypisches Erkennungszeichen. Nazimode ausgerechnet in der Rosa-Luxemburg-Straße, einer Straße des Berliner Scheunenviertels, in dem früher traditionell jüdische Familien wohnten!

Die Initiative "Mitte gegen Rechts" - ein Bündnis aus Anwohnern und Gewerbetreibenden in der Rosa-Luxemburg-Straße - wehrt sich gegen den schleichenden Verkauf von rechtsextremen Labels in der Mitte Berlins. Mit Erlaubnis der Bezirksverwaltung stellt sie am Straßenrand direkt vor dem Geschäft TØNSBERG sowie an den beiden Straßenenden jeweils Container auf, auf deren Wänden Plakate über Rechtsextremismus sowie über die jüdische Geschichte des Scheunenviertels informieren. Auch die Verwendung spezieller Symbole - angelehnt an die völkische Symbolik der Nazizeit - in der heutigen rechtsextremen Szene wird detailliert erläutert. In vielen Schaufenstern von Geschäften der Rosa-Luxemburg-Straße hängen Plakate und Logos der Initiative MITTE GEGEN RECHTS, sogar Basttaschen mit dem aufgedruckten Logo können von Kunden gekauft werden, um die Initiative zu unterstützen.


Weblinks:


Mitte gegen Rechts - Blog: www.mittegegenrechts.blogspot.com

Aufstellung des Containers in Berlin-Mitte: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0531/berlin/0062/index.html

Aktionen der Anwender rund um den Container:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/105187/index.php

Kleiderlabel Thor Steinar und Bezug zu rechtsextremer Szene:
http://de.wikipedia.org/wiki/Thor_Steinar

Kampagne Stop Thor Steinar: http://www.stop-thorsteinar.de.vu/

Fotos:
http://www.fotopolitics.de/home/Galerien/mitte-gegen-rechts.html

Samstag, 15. November 2008

Stolpersteine

Man stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über diese Namen. Im Straßenpflaster vor Hauseingängen sind "Stolpersteine" eingefügt, auf denen die Namen der früheren jüdischen Bewohner stehen - außerdem das Konzentrationslager, in das sie deportiert bzw. in dem sie ermordert wurden.

Die Erstellung und Verlegung der "Stolpersteine" sind Bestandteil eines Kunstprojekts von Günter Demnig, der auf diese Weise an Vertreibung und Vernichtung von Opfern des NS-Regimes erinnern möchte.

Weblinks:

http://www.stolpersteine.com

Fotos:

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Dienstag, 11. November 2008

Demonstration gegen den Überwachungsstaat

„Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ - so das Motto einer Großdemonstration mit mehreren Zehntausend Teilnehmern am 11.10.2008 in Berlin.

Bürgerinitiativen fordern für jeden Bürger das Recht ein, in einer Privatsphäre frei von staatlicher Kontrolle zu leben. Also keine Speicherung von Telekommunikationsdaten, keine Online-Überwachung („Bundestrojaner“), keine Weitergabe von persönlichen Flugreisedaten, keine flächendeckende biometrische Erfassung von Bürgern. Gerade der Schutz des Privaten ist ein wesentliches Kennzeichen einer freien und offenen Gesellschaft und darf nicht durch immer weiter reichende Kontroll-Gesetze schleichend ausgehöhlt werden.

Auch in anderen EU-Ländern richten sich an diesem Tag Protestaktionen gegen staatlich verordnete Überwachungsmaßnahmen. Alle Initiativen folgen demselben Leitmotiv: „Freedom not Fear!“.

Weblinks:
http://www.freiheit-statt-angst.de

Fotos:
http://fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=5&topicid=2

Samstag, 4. Oktober 2008

Demonstration für den Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan

Dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan den Wiederaufbau notfalls auch mit militärischen Mitteln absichern?

Soll die Bundeswehr sich an einer militärischen Großoperation gegen den internationalen Terrorismus beteiligen - in einer Tausende Kilometer von Deutschland entfernten Region?

2002 meinte der damalige deutsche Verteidigungsminister, die Sicherheit Deutschlands werde auch am Hindukusch verteidigt. In der deutschen Bevölkerung wächst jedoch die Skepsis angesichts nur schleppender Fortschritte und immer neuer ziviler Opfer.

Am 20. September 2008 demonstrierten in Berlin Friedensinitiativen für den Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan - unmittelbar vor der im Oktober anstehenden Abstimmung des Bundestages über die Verlängerung des deutschen Bundeswehreinsatzes.


Weblinks:
http://www.afghanistandemo.de/

Fotos:
http://fotopolitics.de/fotopolitics_thumbnails.php5?galleryid=19&topicid=2